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Mittelamerika Mexikos Autoproduktion erlebt 2018 leichten Dämpfer

Das mittelamerikanische Land will bis 2020 fünftgrößter Automobilstandort der Welt werden. Die sinkenden Produktionszahlen stehen diesen Plänen im Weg.

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Ein Hinweisschild weist auf eine Fabrik des Wolfsburger Konzerns im mexikanischen Silao hin. Quelle: dpa

Mexiko-Stadt Während Mexikos Automobilexporte 2018 um sechs Prozent zugenommen haben, sind die Produktionszahlen leicht gesunken. Mit 3,9 Millionen Autos wurden in dem lateinamerikanischen Land verglichen mit dem Vorjahr 0,6 Prozent weniger Fahrzeuge hergestellt, teilte der Verband der mexikanischen Automobilindustrie (Amia) am Donnerstag mit. 2017 waren es demnach noch 3,93 Millionen Fahrzeuge gewesen.

Die Zahl der exportierten Autos stieg im vergangenen Jahr von rund 3,25 Millionen auf 3,44 Millionen. Der Großteil davon wurde in die USA geliefert. Die gesunkene Produktionszahl wirft Mexiko zurück auf seinem Weg zum erklärten Ziel, bis 2020 pro Jahr fünf Millionen Autos zu bauen und der fünftgrößte Automobilstandort der Welt werden. Mittlerweile sind fast alle großen Hersteller in dem Land vertreten. Wie sich das Nachfolgeabkommen des Freihandelspakts Nafta mit den USA und Kanada auswirken wird, ist noch nicht absehbar. Das Abkommen muss noch von den Parlamenten der drei Staaten gebilligt werden.

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