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Mögliche Umstrukturierung Bayer stellt Pharma-Forschungsstandorte auf den Prüfstand

Der Leverkusener Chemiekonzern prüft seine weltweiten Pharma-Standorte. Die Sorge vor einem Stellenabbau wächst.

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Insgesamt beschäftigt der Konzern weltweit über 8.000 Mitarbeiter in der Pharmaforschung und -entwicklung. Quelle: dpa

Frankfurt Bayer durchleuchtet weltweit alle Pharma-Standorte für Forschung und Entwicklung. Ein Konzernsprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Wirtschaftswoche“. Demnach hat das Projekt den Codenamen „Super Bowl“. Zum Zeitplan oder zu möglichen Stellenstreichungen wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Dem Magazinbericht zufolge soll sich der Bayer-Vorstand Anfang Juni mit dem Thema beschäftigen. Mitarbeiter fürchteten, dass in Deutschland bis zu 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden könnten.

Insgesamt beschäftigten die Leverkusener weltweit über 8.000 Mitarbeiter in der Pharmaforschung und -entwicklung. Einige Aktionäre hatten in der Vergangenheit die Sorge geäußert, dass Pharmageschäft könnte wegen der milliardenschweren Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto zu kurz kommen. Der Deal hat in dieser Woche die letzte entscheidende Hürde genommen: Das US-Justizministerium genehmigte den Zukauf unter strengen Auflagen.

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