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Monsanto-Übernahme Bayer muss Teil von Saatgut-Sparte verkaufen

Wie zu erwarten genehmigen die Kartellbehörden Bayers Übernahme von Monsanto nur unter Auflagen. Südafrikas Wettbewerbshüter wollen, dass die Leverkusener ihre "LibertyLink"-Technologie verkaufen.

Bayer muss einen Teil seiner Saatgut- und Pflanzenschutzsparte verkaufen. Quelle: dpa

Bayer muss sich aus Wettbewerbsgründen vor der Fusion mit Monsanto von einem Teil seines Saatgut- und Pflanzenschutz-Geschäfts trennen. Der Verkauf der "LibertyLink"-Technologie und des dazu gehörenden Pflanzenschutzmittel-Geschäfts mit der Marke "Liberty" sei eine Auflage der südafrikanischen Wettbewerbsbehörde, teilte der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern mit. Unter dieser Bedingung habe sie die Mega-Fusion abgenickt. "Bayer hat diesen Auflagen zugestimmt und prüft, wie die geforderten Veräußerungen bestmöglich umgesetzt werden können", hieß es in der Mitteilung vom Montag. Monsanto und Bayer wollen bis zum Jahresende grünes Licht von allen Kartellbehörden haben.

Der Verkauf von "LibertyLink" war von Branchenexperten erwartet worden. Insidern zufolge hatten Bayer und Monsanto bereits im März drei Pakete von Firmenteilen im Wert von bis zu 2,5 Milliarden Dollar geschnürt, die sie für die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden verkaufen könnten. Dazu gehörte auch "LibertyLink". Diese Produktfamilie gilt als Alternative zu "Roundup Ready" von Monsanto. Als Interessent für zumindest einen Teil der Pakete wird der Rivale BASF gehandelt.

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