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Nach Deal mit Saudi Aramco Lanxess bläst angeblich Spartenverkauf ab

Gerade hat der Chemiekonzern einen Milliardendeal mit Saudi Aramco abgeschlossen. Ein geplanter Spartenverkauf ist da offenbar kein Thema mehr.

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1,4 Milliarden Euro aus einer Transaktion mit Aramco versorgten das Unternehmen zuletzt mit Liquidität. Quelle: dpa

Leverkusen Lanxess hat Pläne aufgegeben, eine Chemikaliensparte für Wasserbehandlung abzuspalten, nachdem die Gesellschaft sich mit Saudi Aramco geeinigt hat, dass diese ihren Anteil an einem Joint Venture mit synthetischem Kautschuk kaufen wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg in Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die 1,4 Milliarden Euro schwere Transaktion mit Aramco wird Lanxess mit Liquidität versorgen, um die Verschuldung zu reduzieren und die Expansion zu finanzieren, berichteten die Personen, die um Anonymität baten, weil die Einzelheiten des Plans vertraulich seien. Das Leverkusener Unternehmen werde den Bereich Liquid Purification Technologies vorerst behalten, hieß es weiter.

Lanxess hatte das Wasserchemikalien-Geschäft, das Ionenaustauscherharze und Membranen für die Behandlung von Flüssigkeiten herstellt, auf rund 450 Millionen Euro geschätzt, und die Sparte habe das Interesse von Private-Equity-Gesellschaften und anderen Unternehmen geweckt, sagten die Personen. Ein Sprecher von Lanxess lehnte eine Stellungnahme ab.

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