Nach Schießerei an Schule US-Unternehmen stoppen Zusammenarbeit mit NRA

NRA Quelle: AP

In den USA distanzieren sich erste Unternehmen von der Waffenlobby NRA und stoppen ihre Zusammenarbeit.

Eine Bank in den USA und ein Mietautounternehmen haben ein Ende von Sonderangeboten für Mitglieder der Waffenlobby National Rifle Association angekündigt. Die First National Bank of Omaha mit Sitz in Nebraska teilte am Donnerstag mit, ihren Vertrag zur Ausstellung der NRA-Visa-Karte nicht zu erneuern. „Kunden-Feedback hat uns dazu veranlasst, unser Verhältnis mit der NRA zu überprüfen“, sagte Sprecher Kevin Langin. Um welche Art von Feedback es sich handelte, erläuterte er nicht.

Die NRA ist in die Kritik geraten, nachdem bei einer Schießerei an einer Schule in Florida am 14. Februar 17 Menschen getötet worden waren.

Das Mietautounternehmen Enterprise und die zu ihm gehörenden Marken Alamo und National twitterten, sie hätten den Rabatt für NRA-Mitglieder aufgegeben. Die Änderung trete am 26. März in Kraft. Enterprise und die First National Bank veröffentlichten ihre Erklärungen dutzende Male bei Twitter, nachdem es Forderungen gegeben hatte, ihre Verbindungen zur NRA zu kappen. Einige Twitter-Nutzer kündigten an, sich anderen Unternehmen zuzuwenden.

Vor der Bekanntgabe hatte die Nachrichtenwebsite ThinkProgress die Bank und das Autounternehmen als Firmen aufgelistet, die die NRA unterstützen. Eine telefonische Nachricht, die beim Büro für Lizenzen der NRA hinterlassen wurde, wurde nicht sofort beantwortet.

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