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Nach Übernahme von Bombardier Airbus will CSerie-Zulieferern weniger zahlen

Der Mittelstreckenflieger CSerie ist zunächst einmal gerettet. Aber für die Zulieferer beginnt jetzt das Zittern.

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Paris Airbus setzt nach der Übernahme des CSerie-Programms von Bombardier auf Kostensenkungen. Man versuche bei Zulieferern und in der Produktion des Flugzeuges Geld einzusparen, sagte der US-Manager Jeff Knittel der Nachrichtenagentur Reuters. Er deutete an, dass Airbus von Zulieferern Zugeständnisse verlangen werde. So kaufe der Konzern allein in den USA für 17 Milliarden Dollar im Jahr ein. Wer so viel Geld ausgebe, verfüge über mehr Druckmittel. „Und dabei belasse ich es“, sagte Knittel. Die konkreten Zulieferfirmen nannte er nicht.

Mit dem Plan vertraute Personen sagten, dass es Airbus auf den Triebwerks- und Systemanbieter United Technologies abgesehen hat. Der Konzern will mit dem Konkurrenten Rockwell Collins fusionieren und hat danach einen noch höheren Anteil an der CSerie.

Bombardier hatte die Mehrheit des Programms im Herbst 2017 für einen symbolischen Preis an Airbus verkauft. Damit hofft der kanadische Anbieter, Zweifel an der Zukunft des Kurz- und Mittelstreckenfliegers zu zerstreuen und die Auftragsflaute zu überwinden.

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