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Nach Umstrukturierung Renault setzt auf Twingo-Neuauflage

Renault blickt optimistisch in die Zukunft: In Frankreichs Werken sollen 200.000 Autos mehr vom Band rollen als im Vorjahr. Der Autobauer setzt dabei vor allem auf die Neuauflage des Kleinstwagen Twingo.

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Der neue Renault Twingo: „Die Modellpalette muss überarbeitet werden.“ Quelle: ap

Düsseldorf Ein Jahr nach Abschluss eines Paktes für mehr Wettbewerbsfähigkeit sieht sich der französische Autobauer Renault auf Kurs. „Damit können wir in Frankreich profitabel produzieren“, sagte Stefan Müller, im Renault-Vorstand für das wichtige Europa-Geschäft verantwortlich, dem Handelsblatt. 710.000 Einheiten sollen in zwei Jahren in Frankreich vom Band rollen, das sind gut 200.000 mehr als im vergangenen Jahr. Einen großen Teil der Strecke schafft der Hersteller bereits durch die Fertigung von 130.000 Nissan Micra im Werk Flins, die vereinbart ist.

„Als wir mit der Neupositionierung angefangen haben, waren wir uns im Vorstand bei der Analyse schnell einig: Das Image der Marke Renault reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein. Die Nachlässe sind zu hoch. Die Modellpalette muss überarbeitet werden“, räumte Müller ein.

Große Hoffnungen ruhen auf einem kleinen Auto, der Neuauflage des Kleinstwagens Twingo. Die schrumpft im Vergleich zum Vorgängermodell um zehn Zentimeter auf gut 3,60 Meter. „Der Twingo steht für französisches Lebensgefühl“, sagte Automanager Müller. „Wir sind noch nicht am Ziel mit der Neupositionierung der Marke, aber wir sind gut unterwegs.“ Die Designsprache soll künftig bei allen neuen Modellen ähnlich sein.

Renault kann nicht länger allein auf die preiswerten Autos der Marke Dacia setzen. Und auch die Allianz mit dem japanischen Partner Nissan läuft auf Dauer nur rund, wenn der Beitrag von Renault stärker wird. „Allein im Jahr 2013 hat uns die Allianz 2,8 Milliarden Euro an vermiedenen Kosten und echten Einsparungen gebracht. Bis 2016 steigt der Effekt auf 4,3 Milliarden Euro jährlich“, unterstrich der Renault-Manager.

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    In den ersten drei Ebenen gibt es viele Manager, die bereits weltweit verschiedene Aufgaben bei beiden Partnern hatten. Müller sieht den Konzern auf Internationalisierungskurs: „Die Kritik an Renault als rein europäischem Unternehmen greift zu kurz, mit der Allianz sind wir global aufgestellt. Auch bei Renault und Dacia verkaufen wir inzwischen 50 Prozent unserer Fahrzeuge außerhalb von Europa“, entgegnete der frühere VW-Vertriebsmann.

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