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Nahrungsmittelkonzern Nestles Jobabbau-Pläne alarmieren französische Regierung

Stellenstreichungspläne des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestle rufen in Frankreich die Regierung auf den Plan.

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Das Nestle-Logo Quelle: AP

Stellenstreichungspläne des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestle rufen in Frankreich die Regierung auf den Plan. Finanzminister Bruno Le Maire äußerte sich am Samstag "schockiert" über die vorgesehenen Einschnitte bei Nestles Hautgesundheits-Tochter Galderma in der Nähe von Nizza. Im dortigen Forschungszentrum sollen 450 der 550 Arbeitsplätze wegfallen. Darüber werde er in den kommenden Tagen mit Konzernvertretern sprechen, sagte Le Maire dem Radiosender France Inter. "Das ist ein Thema, das ich eng verfolge." Der Nestle-Standort hat in der Vergangenheit von Steuervergünstigungen für Forschungsaktivitäten profitiert. Der Nahrungsmittelgigant beschäftigt in Frankreich mehr als 12.000 Mitarbeiter.

Nestle kämpft mit niedrigen Wachstumsraten und steht verstärkt unter dem Druck von Investoren. Auch das Hautgesundheitsgeschäft hatte sich zuletzt schwächer entwickelt. Hintergrund ist ein Trendwechsel in diesem Bereich. Demnach werden weniger Cremes verschrieben und stattdessen verstärkt Spritzen und Medikamente zur oralen Einnahme.

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