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Neue BAVC-Präsidentin Margret Suckale, First Lady der Chemiebranche

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Sachlich, beharrlich und nah an den Mitarbeitern

Die mächtigsten Frauen Deutschlands
Simone Bagel-Trah Quelle: dpa
Nicola Leibinger-Kammüller Quelle: AP
Hannelore Kraft Quelle: dpa
Friede Springer Quelle: AP
Maria-Elisabeth Schaeffler Quelle: AP
Anke Schäferkordt Quelle: dpa
Beate Baumann Quelle: dpa

Draußen, vor Ort zu sein, das hat sie schon zu Bahn-Zeiten so gemacht. Da ist sie häufiger mal spontan auf dem ICE-Lokführerstand mitgefahren und hat sich dabei die Sorge und Nöte der Mitarbeiter angehört. Um die Anliegen direkt zu besprechen, haben Lokführer auch schon mal nach ihrer Telefonnummer gefragt.

Ihre Sachlichkeit, ihre Beharrlichkeit und ihre Nähe zu den Mitarbeitern dürften Suckale auch im neuen Präsidentenamt beim Chemie-Arbeitgeberverband zugute kommen. Mit ihren künftigen Verhandlungsgegnern dürfte die BASF-Dame klarkommen. Schließlich hat Suckale schon ganz anderes überstanden. Im Gegensatz zu den rauflustigen Eisenbahngewerkschaftern gelten die Arbeitnehmervertreter der Chemiebranche als eher pflegeleicht; der letzte Streik ist vier Jahrzehnte her.

Suckale löst an der Spitze des Arbeitgeberverbandes Eggert Voscherau ab, den langjährigen BASF-Vorstand und amtierenden Aufsichtsratsboss des Ludwigshafener Chemiekonzerns. Der Bruder des früheren Hamburger SPD-Politikers Henning Voscherau hat jüngst seinen 70. Geburtstag gefeiert und tritt nun aus Altersgründen ab. Dafür hat Voscherau bereits ein anderes Mandat übernommen: Seit März ist er Aufsichtsrat beim Hamburger Ohnsorg-Theater, wo schon sein Vater und sein Onkel gespielt haben. Zuvor hatte er freilich hinter den Kulissen daran mitgewirkt, dass Suckale beim Arbeitgeberverband seine Nachfolge antritt.

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Am Freitagabend wird die Stabübergabe im BASF-Feierabendhaus groß gefeiert. Unter den 1.200 Gästen sind auch zwei sozialdemokratische Altkanzler: Helmut Schmidt und Gerhard Schröder. Voscherau hat einen guten Draht zur Sozialdemokratie,  Schmidt kennt und schätzt er seit Jahrzehnten. Wie zu hören ist, dürfte das strikte Rauchverbot im Feierabendhaus an diesem Abendetwas gelockert werden.

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