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Neue Kampfjets Belgien gibt offenbar Lockheed den Vorzug vor Airbus

Der Rüstungskonzern hat bei einer Kampfjetbestellung des belgischen Militärs wohl das Nachsehen. Den Zuschlag soll Lockheed-Martin bekommen.

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Belgien verzichtet offenbar auf den Kampfjet von Airbus. Quelle: dpa

Brüssel Belgien gibt bei der Erneuerung seiner Luftwaffe einem Medienbericht zufolge der US-Rüstungsfirma Lockheed-Martin den Vorzug vor dem europäischen Airbus-Konzern. 34 neue Kampfjets vom Typ F-35 von Lockheed würden angeschafft, um die alternde F-16 zu ersetzen, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Montag unter Berufung auf Regierungskreise.

Damit hätte Airbus mit seinem Eurofighter das Nachsehen. Die Regierung in Brüssel hat noch bis 29. Oktober Zeit für ihre Entscheidung. Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Auch das deutsche Verteidigungsministerium will die Luftwaffe erneuern und bis Ende des Jahres über einen Nachfolger für den Kampfjet Tornado entscheiden. Ministerin Ursula von der Leyen hatte eine Präferenz dafür geäußert, den Eurofighter weiterzuentwickeln.

Aber auch die F-35 von Lockheed sowie die F-15 und die F/A-18 von Boeing werden geprüft. Der Tornado soll ab 2025 abgelöst werden, die Bundeswehr besitzt rund 90 solcher Kampfjets.

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