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Novartis-Chef Würden bei Alcon-Börsengang ganz aussteigen

Sollte Novartis tatsächlich seine Augenheiltochter Alcon an die Börse bringen, will sich das Unternehmen vollständig aus dieser Sparte zurückziehen. Das kündigte Vorstandschef Joseph Jimenez heute an.

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Novartis will die mit Ertragsproblemen kämpfende Augenheilsparte noch mindestens bis 2019 behalten. Quelle: Reuters

Zürich Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will sich im Fall eines Börsengangs seiner Augenheiltochter Alcon vollständig von der Sparte verabschieden. „Nach der strategische Überprüfung des Geschäfts sieht es so aus, als ob die 100-prozentige Trennung von Alcon den Aktionären erheblichen Mehrwert bringen würde“, sagte Vorstandschef Joseph Jimenez am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Novartis würde in diesem Fall keine Aktien behalten, wir würden die Aktien zu 100 Prozent unseren Aktionäre zuteilen.“

Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, betonte der US-Manager, der den Arzneimittelhersteller aus Basel nach acht Jahren an der Spitze Ende Januar verlassen wird. Kurzfristig konzentriere sich Novartis darauf, die Erholung von Alcon zu festigen, erklärte Jimenez. Novartis will die mit Ertragsproblemen kämpfende Augenheilsparte noch mindestens bis 2019 behalten. Der Konzern hatte Alcon einst für mehr als 50 Milliarden Dollar gekauft. Doch der Hoffnungsträger konnte die Erwartungen nie ganz erfüllen. Anfang 2017 wurde die Sparte zur Disposition gestellt.

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