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Novum Eon rechnet mit Nettoverlust

Atomwende, Gasgeschäft, Streit um Stellenabbau: Der Energiekonzern Eon wird nach den Worten von Vorstandschef Johannes Teyssen in diesem Jahr erstmals in seiner Unternehmensgeschichte einen Nettoverlust einfahren.

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Eon-Zentrale in Essen. Quelle: dpa

Berlin Bereits das erste Quartal nach der Katastrophe von Fukushima habe zu gewaltigen Belastungen geführt, sagte Teyssen am Donnerstag in der ARD laut einer vorab veröffentlichten Interview-Mitschrift. „Weitere Belastungen aus Marktverwerfungen und Regulierungen sind hinzugekommen.“ Angesprochen auf den Sparkurs des Konzerns trotz eines Milliarden-Nettogewinns im vergangenen Jahr antwortete Teyssen: „Wir haben in diesem Jahr sogar mit einem Verlust zu rechnen.“

Ein Konzernsprecher erläuterte auf Anfrage, ein Verlust werde für die nichtbereinigte Kennzahl erwartet. „Maßgeblich ist der bereinigte Konzernüberschuss. Da werden wir wie prognostiziert mit 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro im Plus liegen.“ Die Höhe des erwarteten Verlustes gab der Sprecher nicht bekannt.

Eon kämpft mit den Auswirkungen der Atomwende, dem schwächelnden Gasgeschäft und dem Dauerstreit über einen Stellenabbau. In dieser Woche gab der Versorger zudem bekannt, drei Milliarden Euro auf Geschäfte in Süd- und Osteuropa sowie in den Benelux-Staaten abzuschreiben.

 

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