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Nutzfahrzeughersteller VW-Tochter Traton meldet Auftragsrekord – LKW begehrt, Busse weniger gefragt

Nach dem Corona-Einbruch erholt sich das Nutzfahrzeuggeschäft und beschert Traton volle Order-Bücher. Mehr als 80.000 Busse und LKW kamen im ersten Quartal dazu.

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Besonders Lastwagen und kleiner LKW sind im Nach-Corona-Aufschwung gefragt. Quelle: dpa

Die VW-Nutzfahrzeugtochter Traton hat zu Jahresauftakt so viele Bestellungen erhalten wie nie zuvor. Insgesamt orderten Kunden 81.700 Lastwagen und Busse, das ist ein Zuwachs um mehr als die Hälfte, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. „So rasch wie die Pandemie vor einem Jahr das Nutzfahrzeuggeschäft getroffen hat, so rasch geht es nun mit den Bestellungen unserer Kunden wieder aufwärts“, sagte Traton-Chef Matthias Gründler.

Allerdings lief vor allem das Geschäft mit Lastwagen und Kleinlastern gut. Bei den Bussen waren dagegen weiterhin die Folgen der Pandemie zu spüren: Hier sank der Auftragseingang um 46 Prozent auf 3000 Fahrzeuge.

Traton hatte bereits im April vorläufige Zahlen vorgelegt und die Prognose angehoben. Schon jetzt lägen alle wesentlichen Kennzahlen über den Werten des ersten Quartals 2019 und damit über dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Der Umsatz stieg um 15 Prozent, der Betriebsgewinn verdreifachte sich auf 516 Millionen Euro, wie Traton nun bestätigte.

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