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Nylongeschäft Kommission prüft vertieft geplanten BASF-Kauf von Solvay-Teilen

Die BASF-Übernahme des Nylon-Geschäfts von Solvay wird zum Fall für die Wettbewerbshüter. Es bestehen Bedenken bei der Produktionskette.

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Der deutsche Chemiekonzern will das Nylon-Geschäft von Solvay übernehmen. Quelle: dpa

Brüssel Das EU-Kartellamt nimmt die geplante Übernahme des weltweiten Nylon-Geschäfts von Solvay durch BASF wegen Wettbewerbsbedenken genauer unter die Lupe. Der Zusammenschluss könnte die Auswahl bei wichtigen Vorprodukten der Nylonproduktionskette beeinträchtigen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Der geplante Zukauf wurde am 22. Mai bei der Kommission angemeldet und soll bis zum 31. Oktober entschieden werden. BASF gab den 1,6 Milliarden Euro schweren Deal im September bekannt. Die Ludwigshafener wollen mit dem Kauf den Zugang zu Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika ausbauen und stärker mit der Automobilindustrie ins Geschäft kommen.

Das Vorhaben wäre die erste größere Übernahme seit dem Kauf der Frankfurter Chemetall für rund 3,2 Milliarden Dollar im Jahr 2016.

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