Offerte Hochtief will Leighton-Anteil auf 74 Prozent ausbauen

Hochtief will seinen Anteil an Leighton vergrößern. Für mehr als eine Milliarde australische Dollar will Hochtief seine Beteiligung von jetzt knapp 59 Prozent auf gut 74 Prozent steigern

Die größten Baukonzerne Europas
Bauarbeiter arbeiten auf einem Gerüst Quelle: AP
Bauarbeiter arbeiten auf einer Baustelle des Konzerns Strabag Quelle: dpa
Platz 8: COLAS SADer französische Konzern hat sich auf Straßen- und Schienenbau spezialisiert. Der Name des Konzerns, für den 73.600 Menschen arbeiten, setzt sich aus den englischen Wörtern "cold" und "asphalt" zusammen. Umsatz 2012: 13 Milliarden Euro Quelle: dpa
Baukräne unter grauem Himmel Quelle: AP
Ein Bauarbeiter erhitzt auf einer Baustelle Rohre Quelle: APN
Bauarbeiter in einem neu gebauten U-Bahn-Schacht Quelle: dpa/dpaweb
Ein Arbeiter des Bauunternehmens Hochtief weist einen Container ein Quelle: dpa
Arbeiter fertigen einen Bewährungskorb Quelle: dpa
Platz 2: ACS SA (Actividades de Construcciones y Servicios)Bekannt geworden sind die Spanier in Deutschland durch die feindliche Übernahme des Hochtief-Konzerns (Platz 4). Mehr als zwei Drittel der rund 160.000 Beschäftigten sind Spanier. In seinem Heimatland macht das Unternehmen allerdings nur sechs Prozent seines Umsatzes. Mehr als die Hälfte des Umsatzes generiert die Firma in Asien. Umsatz 2012: 38,4 Milliarden Euro Quelle: AP
Bauarbeiter beim Betonieren auf einer Baustelle Quelle: dpa

Die Essener Hochtief will ihren Anteil am größten australischen Baukonzern Leighton auf 74 Prozent aufstocken und dafür rund 755 Millionen Euro zahlen. Leighton-Aktionären werde eine an Bedingungen geknüpfte Offerte gemacht, teilte Hochtief am Montag in Sydney mit. Geboten würden 22,15 australische Dollar Bargeld je Leighton-Aktie, was einen Aufschlag von knapp 19 Prozent auf den letzten Durchschnittskurs bedeute. Finanziert werde die Offerte über liquide Mittel und nicht ausgeschöpfte Kreditlinien.

Hochtief hält bereits knapp 59 Prozent an Leighton. Die Mehrheit an Hochtief wiederum hält der spanische Baukonzern ACS. Dieser hatte Ende Februar bereits angekündigt, den Anteil an Leighton aufstocken zu wollen.

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Zu den Details erklärte Hochtief, Leighton-Aktionären solle die Übernahme von drei Achtel ihres Aktienbestandes angeboten werden. Falls alle außenstehenden Aktionäre das annehmen würden, werde Hochtief seinen Anteil an Leighton von 58,77 auf 74,23 Prozent steigern. Das koste 1,155 Milliarden australische Dollar, was beim derzeitigen Umrechnungskurs etwa 755 Millionen Euro entspreche. Hochtief wolle mit der Aufstockung der Anteile zudem die Anzahl seiner Vertreter im Leighton-Verwaltungsrat erhöhen.

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