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Online-Händler Auto1 wächst zum Jahresstart – Große Zuversicht für Autohero-Geschäft

Der Online-Gebrauchtwagenhändler legt beim Umsatz um 16 Prozent zu. Am Jahresziel hält das Unternehmen fest und setzt dafür auf das Autohero-Geschäft.

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Auto1 profitiert von der zunehmenden Digitalisierung im Gebrauchtwagenhandel. Quelle: Reuters

Der seit Februar börsennotierte Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 ist trotz der anhaltenden Coronakrise im ersten Quartal gewachsen. Der Umsatz legte von Januar bis März im Vergleich zum Vorquartal um rund 16 Prozent auf 900 Millionen Euro zu, wie das Berliner Unternehmen am Mittwoch mitteilte, das unter anderem für die Plattform „wirkaufendeinauto.de“ bekannt ist. Vergleichszahlen zum Vorjahreszeitraum wurden nicht veröffentlicht. Auto1 profitiert von der zunehmenden Digitalisierung im Gebrauchtwagenhandel und setzt darauf, dass nach dem Ende der Lockdowns in Europa das Geschäft weiter anzieht.

„Angesichts der Entwicklung im ersten Quartal sind wir für die kommenden Monate optimistisch“, sagte Firmenchef Christian Bertermann. Auto1 bestätigte den Jahresausblick, wonach Erlöse von 3,8 bis 4,2 Milliarden Euro angepeilt werden – was wiederum einem Umsatzplus zum Vorjahr von mindestens 34 Prozent entsprechen würde. Zum Wachstumstreiber soll sich mehr und mehr das Autohero-Geschäft – der Verkauf von Autos an Privatkunden - entwickeln.

Die hohen Marketingausgaben vor allem in Deutschland tragen inzwischen Früchte: Auto1 gab bekannt, beim AutoHero-Absatz in der oberen Hälfte der angepeilten 32.000 bis 38.000 Wagen zu landen. Damit wechseln allerdings weiterhin über die Handelsplattform für professionelle Autohändler noch deutlich mehr Wagen ihren Besitzer.

Wegen der hohen Investitionen schreibt Auto1 rote Zahlen. Von Januar bis März verringerte sich der bereinigte Betriebsverlust auf 14 Millionen Euro nach 22 Millionen Euro im Vorquartal. Im gesamten letzten Jahr war ein bereinigter Betriebsverlust von 15,2 Millionen Euro angefallen. Die Auto1-Aktie fiel um rund zwei Prozent auf 39,41 Euro und lag damit nur noch leicht über dem Ausgabepreis von 38 Euro.

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