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Pharma Geklaute Medikamente auf dem Weg in deutsche Apotheken

Exklusiv

Vor dem Auftauchen Ende Januar in Rumänien gestohlener und wirkungsloser Medikamente warnt der Deutschland-Chef des Pharma-Konzerns Roche, Hagen Pfundner.

Pillen und Tabletten Quelle: dpa

„Die Gefahr besteht, dass diese Medikamente ungekühlt gelagert und damit wirkungslos werden und auch nach Deutschland gelangen“, sagte Pfundner der WirtschaftsWoche. Es handelt sich um große Mengen der Krebsmittel Avastin und Herceptin, die vor zwei Wochen aus dem Kreiskrankenhaus im rumänischen Braila gestohlen wurden. Die Medikamente haben einen Wert von 400.000 Euro, werden von Schwarzhändlern in den Handel eingeschleust und könnten auch in deutschen Apotheken landen.

Da Apotheken verpflichtet sind, aus Kostengründen fünf Prozent ihres Umsatzes mit importierten Medikamenten zu erlösen, bietet sich den Schmugglern und Medikamentendieben ein riesiges Schlupfloch. Deshalb fordert die AOK eine Abschaffung der Fünf-Prozent-Quote: „Die Quote ist überholt und kann entfallen“, sagte der Chef der AOK Baden-Württemberg, Christopher Hermann.

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