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Pharmabranche Bayer verkauft Tierarznei-Sparte an US-Rivalen Elanco

Mit dem Verkauf der Tiergesundheit an den Konkurrenten Elanco finanziert Bayer die Übernahme von Monsanto. Nun wurde das Geschäft abgeschlossen.

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Der Verkauf finanziert die Übernahme von Monsanto. Quelle: dpa

Bayer bringt den Verkauf seines Tiergesundheitsgeschäfts an den US-Rivalen Elanco unter Dach und Fach. Die im August vergangenen Jahres angekündigte Transaktion sei nun abgeschlossen worden, teilte Bayer am Montag mit.

Damit streicht der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern 5,17 Milliarden Dollar vor Steuern in bar ein und erhält knapp 73 Millionen Stammaktien von Elanco - das entspricht einer Beteiligung von 15,5 Prozent. Von diesem Anteil will sich Bayer zu „gegebener Zeit“ wieder trennen, noch unterliegt das Paket aber bestimmten Haltfristen bis Mitte 2021.

Bayer hatte Ende 2018 im Zuges eines umfangreichen Umbaus den Verkauf einer Reihe von Geschäften angekündigt, darunter auch den Anteil am Chemieparkbetreiber Currenta. Die Trennung vom Geschäft mit Tierarzneien war die größte dieser Transaktionen. Das Geld soll auch für den milliardenschweren Glyphosat-Vergleich verwendet werden, den Bayer kürzlich in den USA abgeschlossen hatte.

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