Pharmabranche Novartis will Generika-Sparte abspalten und an die Börse bringen

Der Schweizer Pharmakonzern dürfte sich in Zukunft auf margenstarke neue Medikamente konzentrieren. Quelle: Reuters

Die Novartis-Tochter Sandoz soll an die Schweizer Börse. Das Generika-Geschäft steht bislang für ein Fünftel des Umsatzes, gilt aber als weniger rentabel.

  • Teilen per:
  • Teilen per:

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will sein Geschäft mit Nachahmermedikamenten abspalten und in der Schweiz an die Börse bringen. Die eigenständige Generika-Sparte Sandoz soll ihren Sitz in der Schweiz haben und an der Schweizer Börse SIX gelistet werden, teilte der Arzneimittelhersteller aus Basel am Donnerstag mit.

Sandoz solle vollständig abgespalten werden, heißt es in der Mitteilung von Novartis. In den USA sollen zudem American Depositary Receipts (ADS) gelistet werden. Ein genauer Zeitplan ist noch nicht bekannt.

Novartis hatte Sandoz im Oktober auf den Prüfstand gestellt. Das Geschäft mit Nachahmermedikamenten steht mit knapp zehn Milliarden Dollar Verkaufserlösen für etwa ein Fünftel des Novartis-Jahresumsatzes, hinkt in punkto Rentabilität dem dominierenden Geschäft mit patentgeschützten Arzneien aber hinter.

Immobilienfinanzierung Das Haus jetzt kaufen oder warten? Diese Grafiken zeigen das Dilemma

Der Zinsdruck für Immobilienkäufer nimmt ab, Baugeld hat sich deutlich verbilligt. Doch nun stabilisieren sich die Immobilienpreise – und beenden die Zeit für Schnäppchenjäger. Was das jetzt für Käufer bedeutet.

Krankenversicherung Kann ich durch einen späten Wechsel in die KVdR Beiträge sparen?

Unsere Leserin hat festgestellt, dass sie mit Ende 80 womöglich ihren Krankenkassenbeitrag deutlich senken könnte – durch einen rückwirkenden Wechsel in die Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Stimmt das?

F-35-Bomber in Büchel Dieser Flieger braucht ein sehr spezielles Zuhause

Die Bundeswehr beschafft F-35-Bomber – und muss eilig einen Fliegerhorst umbauen. Die Zeit dafür ist irre knapp. Zu Besuch auf einer der wichtigsten Baustellen der Zeitenwende.

 Weitere Plus-Artikel lesen Sie hier

Der Konzern hatte sich bislang alle Optionen offengehalten – von einem Verbleib der Sparte im Konzern bis hin zu einer Trennung mittels Verkauf oder Börsengang. Mit der Abspaltung entstünde Europas größter Generika-Hersteller.

Lesen Sie auch: Ist die Flucht in den Franken eine Alternative für Anleger?

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%