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Pharmabranche Sanofi setzt nach schwachem Gewinnwachstum auf zweites Halbjahr

Mit zwei Übernahmen erhoffte sich Sanofi den bestehenden Problemen zumindest bei den Zahlen zu entgegnen. Doch das Wachstum schwächelt weiter.

ParisNach einem mauen ersten und voraussichtlich schwierigen zweiten Quartal hofft Sanofi auf die zweite Jahreshälfte. Dann werde „eine neue Wachstumsperiode“ eingeläutet, erklärte der französische Pharmakonzern am Freitag. Im ersten Quartal machten sich Währungseffekte und Absatzschwächen beim Geschäft mit Diabetes- und Herz-Kreislauf-Medikamenten bemerkbar.

Der Euro-Kurs trug dazu bei, dass der Umsatz um 0,4 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zurückging. Der Nettogewinn stieg ohne Währungseffekt dagegen um 0,4 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Am Gesamtjahresausblick hielt das Unternehmen fest. Die Sanofi-Aktie fiel im Verlauf um 1,9 Prozent.

Sanofi hatte sich Rückenwind für den Gewinn durch zwei Großübernahmen erhofft – Bioverativ aus den USA für 11,6 Milliarden Dollar und das belgische Ablynx für 3,9 Milliarden Euro. Allerdings kämpfen die Franzosen unter der Führung von Vorstandschef Olivier Brandicourt mit Schwächen im wichtigen Diabetes-Geschäft, deren Sparte nun einen Umsatzrückgang von 15,7 Prozent verbuchte.

Dazu kommen Probleme bei einem Impfstoff gegen Denguefieber, dem mehrere Todesfälle auf den Philippinen zugeschrieben werden.

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