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Pharmafirma Stada will Dividende zusammenstreichen

Produktion von Kapseln bei Stada Quelle: dpa

Nach der Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven will der Arzneimittelhersteller Stada deutlich weniger an seine Eigner ausschütten als bisher. Geplant sei eine Dividende von elf Cent je Aktie.

Nach der Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven will der Arzneimittelhersteller Stada deutlich weniger an seine Eigner ausschütten als bisher. Geplant sei eine Dividende von elf Cent je Aktie, teilte der Konzern aus dem hessischen Bad Vilbel am Donnerstag mit. Für das Geschäftsjahr 2016 hatte Stada noch 72 Cent gezahlt. Stada begründete das Vorhaben damit, dass das Eigenkapital gestärkt werden müsse. Parallel zu der Dividendenzahlung solle der übrige Bilanzgewinn von 54 Millionen Euro auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Vorschlag stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung auf der Hauptversammlung am 6. Juni. Stada sollte im Tagesverlauf seine Jahresbilanz veröffentlichen.

Bain und Cinven hatten den Grippostad-Produzenten 2017 für mehr als fünf Milliarden Euro übernommen. Anfang Februar hatten die Stada-Aktionär einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit dem neuen Hauptaktionär Nidda Healthcare genehmigt, der von Bain und Cinven kontrolliert wird.

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