Pharmakonzern Bayer beantragt breiteren Einsatz von Krebsmittel Nubeqa

Der Konzern hatte kürzlich positive Studienergebnisse für das Krebsmittel vorgelegt. Bayer erhofft sich von Nubeqa einen Spitzenumsatz von mehr als drei Milliarden Euro.

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Der Konzern hat die erweiterte Zulassung für sein Krebsmittel Nubeqa beantragt. Quelle: Reuters

Bayer beantragt in der Europäischen Union und in den USA die Erweiterung der Zulassung seines Krebsmittels Nubeqa zur Behandlung einer bestimmten Prostatakrebserkrankung. Bayer reichte die Zulassungsanträge bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und der US-Gesundheitsbehörde FDA ein und plant darüber hinaus weitere, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Grünes Licht der Behörde gilt nach positiven Studienergebnissen als wahrscheinlich.

Die Behandlung mit Nubeqa in Kombination mit einem Chemotherapeutikum und einer Hormontherapie bewirkte demnach eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens bei Männern mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom gegenüber der Standardtherapie alleine.

Für Patienten mit nicht-metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom ist Nubeqa bereits weltweit in mehr als 60 Märkten zugelassen, darunter in der EU und den USA. Das erhoffte Spitzenumsatzpotenzial von Nubeqa hatte Bayer kürzlich nach den jüngsten positiven Studienergebnissen auf mehr als drei Milliarden Euro von bisher mehr als eine Milliarde Euro angehoben.

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