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Pharmakonzern Johnson & Johnson muss nach Krebserkrankung Millionen zahlen

Ein Babypuder des Konzerns soll zur Krebserkrankung einer Frau beigetragen haben. Gegen Johnson & Johnson laufen etwa 13.000 ähnliche Klagen.

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Oakland Das Pharmaunternehmen Johnson & Johnson muss 29 Millionen Dollar (25,6 Millionen Euro) an eine Krebspatientin zahlen. Das Babypuder der Firma habe beträchtlich zu der tödlichen Krankheit der Frau beigetragen, urteilte eine Jury eines Berufungsgerichts im kalifornischen Oakland am Mittwoch.

Die Klage ist eine von vielen, die Krebs mit in talkumbasierten Produkten vorhandenem Asbest in Verbindung bringt. Demnach verheimliche Johnson & Johnson seit Jahrzehnten die Gesundheitsrisiken. Gegen die Firma laufen in den USA etwa 13.000 ähnliche Klagen. Sie stellt auch die Penaten-Creme her.

Die Firma betont, ihre talkumbasierten Produkte seien nachweislich sicher. Sie hat aber eine Reihe von Prozessen verloren. Im vergangenen Jahr sprach eine Jury in Los Angeles einer Frau 25,7 Millionen Dollar zu. Sie hatte ebenfalls argumentiert, ihr Krebs sei auf das Puder zurückzuführen. Die Aktie des Unternehmens fiel am Mittwoch im nachbörslichen Handel um beinahe zwei Prozent, erholte sich später aber wieder weitestgehend.

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