Pharmakonzern Novartis erhöht Preise nicht – Trump bedankt sich

Die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente von Novartis werden sich in den USA nicht erhöhen. Den Präsidenten freut das besonders.

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Die Pharmaindustrie erzielt in den USA über 40 Prozent ihrer Umsätze. Quelle: Reuters

Washington Novartis hat sich mit dem Verzicht auf Preiserhöhungen in den USA den Beifall von Donald Trump gesichert. „Ein Dankeschön an Novartis, dass sie die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente nicht erhöhen“, twitterte der US-Präsident.

Zugleich bedankte er sich beim US-Pharmakonzern Pfizer, der ebenfalls nicht mehr Geld für seine Medikamente verlangen will. „Wir setzen viel daran, die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente zu senken, vielleicht auch substanziell“, erklärte Trump.

Der Schweizer Konzern hatte am Mittwoch angekündigt, die Preise am weltgrößten Pharmamarkt USA im laufenden Jahr nicht mehr zu erhöhen. Pfizer hatte bereits geplante Preiserhöhungen wieder zurückgenommen. Preissenkungen zugunsten der Konsumenten könnten die Unternehmen jedoch durchaus schmerzen.

Die USA sind der mit Abstand wichtigste Markt für die Pharmaindustrie - sie erzielt dort 40 Prozent ihrer Umsätze. Die Firmen verdienen dort überdurchschnittlich gut, weil ihnen bei den Medikamentenpreisen bislang kaum Grenzen gesetzt waren. Das war Trump ein Dorn im Auge: Er hatte einen härteren Kurs angekündigt.

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