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Pharmakonzern Roche stellt sich auf weniger Wachstum ein

Dem Pharmakonzern droht Konkurrenz durch Nachahmermedikamente für milliardenschwere Krebsarzneien. Roche bremst daher seinen Wachstumsoptimismus.

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Roche: Pharmariese stellt sich auf weniger Wachstum ein Quelle: Reuters

Zürich Der Schweizer Pharmariese Roche stellt sich auf weniger Wachstum ein. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen, wie der Pharmakonzern am Donnerstag mitteilte.

Für den um Sonderfaktoren bereinigten Gewinn je Genussschein und Aktie wird ein Wachstum angepeilt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht. Die Vorgaben gelten unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen. Roche stellt seinen Aktionären zudem weiter steigende Dividenden in Aussicht.

Dem Konzern droht dieses Jahr Konkurrenz durch Nachahmermedikamente für milliardenschwere Krebsarzneien in den USA. 2018 steigerte Roche den Umsatz währungsbereinigt um sieben Prozent auf 56,8 Milliarden Franken (50 Milliarden Euro). Der Gewinn kletterte um 24 Prozent auf 10,9 Milliarden Franken.

Neben der US-Steuerreform profitierte Roche auch davon, dass anders als 2017 keine hohen Abschreibungen zu Buche schlugen. Die Aktionäre sollen 8,70 Franken Dividende je Titel erhalten, 40 Rappen mehr als letztes Jahr.

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