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Pharmakonzern Sanofi bereitet sich auf Medikamenten-Engpass bei hartem Brexit vor

Sanofi rüstet sich für den Ernstfall: Bleibt eine Übergangsphase beim Brexit aus, könnte das die Geschäftsbeziehungen der Pharmafirma einschränken.

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Das Sanofi-Logo am Headquarter in Paris Quelle: Reuters

Bangalore Das französische Pharmaunternehmen Sanofi bereitet sich einem Zeitungsbericht zufolge auf einen möglichen Engpass bei Medikamenten vor, falls sich Großbritannien und die Europäische Union (EU) nicht auf eine Übergangsperiode beim Brexit einigen können.

Die Vorräte seien für alle Therapiebereiche auf einen Bedarf von 14 Wochen aufgestockt worden, berichtet das Wall Street Journal. Auch die Vorräte an Impfstoffen, die Sanofi produziere, seien wo möglich ausgebaut worden.

Das Problem besteht dem Bericht zufolge darin, dass bei einem harten Brexit die notwendigen Geschäftsbeziehungen mit den britischen Sanofi-Töchtern eingeschränkt würden. Die Vorbereitungen bei Sanofi auf den Brexit liefen bereits seit einem Jahr.

Der Konzern veröffentlichte am Dienstag seine Quartalszahlen. Das starke Geschäft mit Arzneimittel gegen seltene Krankheiten hat dem Unternehmen über die sinkende Nachfrage nach Impfstoffen und Diabetesmedikamenten hinweg geholfen.

Der bereinigte Nettogewinn fiel im zweiten Quartal um knapp acht Prozent auf 1,56 Milliarden Euro, währungsbereinigt lag er aber etwa auf Vorjahresniveau. Der Umsatz fiel um knapp sechs Prozent auf 8,18 Milliarden Euro.

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