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Pharmakonzerne Pfizer und Mylan planen gemeinsame Generika-Firma

Die Konzerne möchten ein gemeinsames Unternehmen für Nachahmermedikamente gründen. Pfizer soll die Mehrheit halten.

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New York Die US-Pharmakonzerne Pfizer und Mylan wollen ein gemeinsames Unternehmen für Nachahmermedikamente schmieden. Dazu sollten Mylan und die Sparte für patentfreie Produkte und Generika von Pfizer zusammengeführt werden, teilte Mylan am Montag mit. Nach der Vereinbarung sollten Pfizer-Aktionäre künftig 57 Prozent und Mylan-Aktionäre 43 Prozent der neuen Firma halten.

Pfizer-Chef Albert Bourla nannte den Deal einen wichtigen Meilenstein zur Entwicklung des Konzerns zu „einem globalen Marktführer für wissenschaftlich fundierte, innovative Medikamente.“ Zudem schaffe er Mehrwert für die Aktionäre.

An der Börse sorgten die Nachrichten bei Mylan für einen Kurssprung: Im vorbörslichen US-Geschäft notierten die Titel gut 22 Prozent auf 22,55 Dollar. Die Papiere des Viagra-Herstellers bewegten sich dagegen kaum.

Pfizer-Chef Bourla äußerte sich zudem zufrieden über die Entwicklung des zweiten Quartals. Bei einem Umsatzrückgang um 1,5 Prozent auf 13,2 Milliarden Dollar, schnellte das Nettoergebnis um 30 Prozent auf 5,05 Milliarden Dollar. Als Grund für den Gewinnzuwachs nannte der Vorstand die hohe Nachfrage nach dem Krebsmittel Ibrance, dem Gerinnungshemmer Eliquis und dem Rheumamittel Xeljanz.

Mehr: Array arbeitet mit Pfizer bereits seit Jahren bei der Entwicklung von Krebsmedikamenten zusammen. Nun übernimmt der Pharmariese die Biotechfirma.

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