Philips In China winkt ein Milliardendeal

Der Elektronikkonzern aus den Niederlanden soll bei einem asiatischen Konsortium Interesse geweckt haben. In dem potenziellen Angebot steckt für das finanziell schwächelnde Unternehmen einiges drin.

 Philips-Chef Frans van Houten zeigt Königin Beatrix von Holland eine Glühlampe Quelle: dpa

Der niederländische Osram-Konkurrent Philips trifft Insidern zufolge beim Verkauf eines Teils seines Lichtgeschäfts überraschend auf das Interesse eines asiatischen Konsortiums. Das chinesische Startup-Unternehmen Lattice Power habe sich dafür mit dem Investor GSR Ventures und Singapurs Staatsfonds Temasek zusammengetan, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Angebot sei in letzter Minute eingegangen.

Mehrere Finanzinvestoren hatten nach Informationen von Insidern bereits Gebote für die Beleuchtungsaktivitäten von Philips vorbereitet. Dazu gehörten ein Konsortium von CVC und KKR und der Investor Bain Capital. Philips hat Morgan Stanley mit dem Verkaufsprozess beauftragt. Philips, CVC, KKR und Bain Capital wollten sich nicht dazu äußern. Bei Lattice Power war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

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Die Beleuchtungaktivitäten könnten etwa 2,5 Milliarden Euro einbringen. Die ganze Branche hat mit der Umstellung von traditionellen Glühbirnen zu Leuchtdioden (LED) und einem Preisverfall zu kämpfen. Siemens hat seine Lichtsparte Osram bereits abgespalten und an die Börse gebracht. Bei der früheren Tochter wurden wegen der Krise Tausende Stellen gestrichen.

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