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Piraten Reeder fordern zügige Bewaffnung deutscher Schiffe

Exklusiv
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Was kostet das? Gibt es Alternativen?

Die gefährlichsten Städte der Welt
Cali Quelle: dpa
Kapstadt Quelle: dpa
Palmira Quelle: dpa
Valencia Quelle: AP
Platz 6: Distrito Central, HondurasNoch krimineller geht es im Distrito Central in Honduras zu. Hier liegt die Mordrate bei über 73. Die Gemeinde mit knapp 1.200.000 Einwohnern vermeldete 2015 genau 882 Morde. Quelle: dpa
Maturín Quelle: Fotolia
Acapulco Quelle: REUTERS

Welche zusätzlichen Kosten kommen auf die Reeder zu?

Schon jetzt geben die Reeder 30.000 bis 100.000 Dollar je Schiffsreise für den Schutz vor Piraten aus, auch abhängig von Schiffstyp und Dauer der Reise durch gefährdete Gebiete. Wir rechnen mit keinen wesentlich höheren Kosten durch den Einsatz bewaffneter Kräfte, vorausgesetzt, es gibt genug Wettbewerb unter den Sicherheitsfirmen.

Wie viele deutsche Unternehmen sind in dem Bereich denn schon tätig?

Einige gibt es. Aber für uns Reeder ist nicht entscheidend, aus welchem Land das Sicherheitsunternehmen kommt, sondern ob es eine deutsche Zulassung hat.

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Droht nicht eine Eskalation, wenn Piraten bewaffnete Schiffe angreifen?

Die Befürchtung gibt es immer. Aber was wäre die Konsequenz? Der wirksamste Schutz vor Piraten ist, sie erst gar nicht aufs Schiff kommen zu lassen. Noch nie ist ein Schiff gekapert worden, das bewaffnete Kräfte an Bord hatte.

Gibt es keine Alternative?

Es gibt auch Schiffe, die aus Sorge vor Überfällen einen Umweg fahren. Aber im Wesentlichen nicht. Sie können ja nicht einfach mal den Persischen Golf, die arabische Halbinsel, den indischen Subkontinent oder Ostafrika aus dem Fahrplan streichen.

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