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Positive Entwicklung AEG Deutschland erwartet leichtes Plus

Der Haushaltsgerätehersteller Electrolux Deutschland („AEG“) erwartet ein leichtes Plus und rechnet weiter mit einer positiven Entwicklung. Das Sparprogramm der schwedischen Muttergesellschaft wird die AEG kaum treffen.

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Das AEG-Logo auf dem Nürnberger Werk. Quelle: dpa

Nürnberg Man habe sowohl in Deutschland als auch am größten Standort im mittelfränkischen Rothenburg „die Voraussetzungen für kontinuierliches Wachstum und Ruhe geschaffen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Klaus Wührl, am Donnerstag in der Nürnberger Zentrale. Seiner Einschätzung nach wird das strikte Sparprogramm der schwedischen Muttergesellschaft den deutschen Zweig des Unternehmens höchstens minimal treffen.

Die Schweden hatten nach einem drastischen Nachfrageeinbruch vor kurzem angekündigt, mehr als eine halbe Milliarde Euro durch Stellenstreichungen und Kostenkürzungen einsparen zu wollen. Genauere Vorgaben sind aber noch unklar. „Das sehen wir gelassen“, sagte Deutschland-Geschäftsführer Johann Reindl. Auch das Schreckgespenst einer Standortschließung in Rothenburg sei nach den Turbulenzen in der Vergangenheit „Gott sei Dank weit, weit weggerückt“. Einige der dort gefertigten Produktfamilien seien nach einer 30-Millionen-Euro-Investition in der Herstellung inzwischen ähnlich günstig wie in China, erläuterte Reindl.

Zu den Geschäftszahlen äußerte sich Electrolux Deutschland wie üblich nicht. „Der Markt ist in Summe um drei Prozent im Haushaltsgerätebereich gewachsen. Das entspricht unserem Wachstum“, deutete Wührl jedoch an. Und fügte hinzu: „Wir erwarten auch für 2012 ein sehr gutes Jahr.“ Deutschland mit seinen konsumfreudigen Verbrauchern sei derzeit „eine Insel in Europa“, auch wenn der Wettbewerb hart und der Kostendruck groß sei. Electrolux ist der zweitgrößte Haushaltsgerätehersteller weltweit.

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