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Praxair-Fusion Linde beginnt mit dem Aktientausch

Linde arbeitet weiter an dem Zusammenschluss mit Praxair, der beide Unternehmen zum weltgrößten Industriegasekonzern vereinen soll. Nun hat der Aktientausch begonnen. Jedoch muss eine Mindestannahmequote erreicht werden.

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Die Aktionäre von Linde und Praxair sollen je die Hälfte der Anteile am neuen Konzern bekommen. Quelle: Reuters

München Der Münchener Gasekonzern Linde kommt seiner geplanten Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair einen Schritt näher. Die Aktionäre der Linde AG könnten ab sofort ihre Aktien bei der neuen Holdinggesellschaft Linde plc einreichen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft am Dienstag mit.

Anteilseigner sollen für eine eingereichte Linde-Aktie 1,54 Papiere der neuen Holding erhalten. Die Annahmefrist für das Umtauschangebot läuft bis zum 24. Oktober. Bei einer Annahmequote unter 75 Prozent könnte die Fusion noch platzen.

Anfang Juni hatte der Linde-Aufsichtsrat die Fusion mit Praxair besiegelt. Die meisten Arbeitnehmervertreter hatten dagegen gestimmt. Mit 27 Milliarden Euro Umsatz, 66 Milliarden Euro Börsenwert und 80.000 Mitarbeitern würde der neue Gasekonzern den französischen Konkurrenten Air Liquide als Weltmarktführer ablösen.

Die Aktionäre von Linde und Praxair sollen je die Hälfte der Anteile am neuen Konzern bekommen. Der Abschluss des Geschäfts wird Ende 2018 erwartet. Praxair-Chef Steve Angel soll den fusionierten Konzern vom bisherigen Praxair-Standort Danbury in den USA aus führen. Die Genehmigung der Behörden steht noch aus.

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