WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Preisabsprachen bei Autoblechen Kartellamt stellt Verfahren gegen Stahlkocher ein

Erleichterung in der europäischen Stahlbranche. Der Verdacht, dass es illegale Preisabsprachen bei Autoblechen gegeben haben könnte, ist vom Tisch. Das Bundeskartellamt hat seine Ermittlungen eingestellt.

Die spektakulärsten Kartellfälle
Verdacht verbotener Preisabsprachen im Großhandel mit Pflanzenschutzmitteln Quelle: dpa
Jemand fährt Fahrrad auf einem gepflasterten Weg Quelle: dpa/dpaweb
Magna Quelle: AP
Anna Kurnikova Quelle: dpa
U-Bahn Quelle: AP
Schriftzug von Villeroy und Boch Quelle: dpa
Bratwürste Quelle: dpa

Nach fast zweijährigen Ermittlungen hat das Bundeskartellamt am Mittwoch das Verfahren wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen gegen drei führende europäische Stahlkocher eingestellt. Anfang 2013 waren ThyssenKrupp, Voestalpine und ArcelorMittal ins Visier der Kartellbehörde geraten. Ende Februar vergangenen Jahres hatte dann eine Durchsuchungsaktion in den Geschäftsräumen der drei Unternehmen für Aufsehen gesorgt. Hintergrund der Ermittlungen war der Verdacht von illegalen Preisabsprachen bei Blechen für die Autoindustrie.

Die größten Kartelle

Der Verdacht habe durch die sichergestellten Beweismittel nicht bestätigt werden können, teilte das Bundeskartellamt unter Hinweis auf die am 28. Februar 2013 durchgeführte Durchsuchungsaktion mit. Eine ThyssenKrupp-Sprecherin wollte zu der Mitteilung keine Stellung nehmen. ArcelorMittal und Voestalpine waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Auch im vergangenen Jahr von ThyssenKrupp eingeleitete interne Ermittlungen hatten nach früheren Angaben des Unternehmens keine Hinweise auf ein Autostahlkartell geliefert. Ein derartiges Kartell-Verfahren hätte Sprengkraft für den größten deutschen Stahlkonzern entwickeln können, da die Autobranche zu den Hauptabnehmern der Stahlsparte des Unternehmens gehört. Aufgrund vorangegangener Kartellverstöße wäre ThyssenKrupp außerdem Wiederholungstäter gewesen.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%