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Produktionsstopp wegen WLTP VW führt wegen neuer Abgasprüfung Vier-Tage-Woche ein

Wegen neuer Abgasmesszyklen wird bei VW vielerorts die Produktion zurückgefahren. Unter anderem im Stammwerk wird die Arbeitswoche verkürzt.

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Wegen dem neuen Prüfzyklus WLTP muss Volkswagen bis September Schließtage einrichten. Quelle: dpa

Hamburg Volkswagen lässt wegen der neuen Abgasmesszyklen nach den Werksferien die Produktion im Stammwerk in Wolfsburg an ein bis zwei Tagen in der Woche ruhen. Diese Maßnahme werde unmittelbar nach den Werksferien Ende Juli eingeführt und sei bis Ende September geplant, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung des Unternehmens im Intranet, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlag.

„Die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP ist ein Kraftakt und hat, wie bereits angekündigt, von August an vorübergehende Auslastungslücken in der Produktion zur Folge.“

Auch andere Werke seien davon betroffen. So seien am Standort in Zwickau für das dritte Quartal teils vereinzelte Schließtage angesetzt, teils entfielen auch einzelne Schichten, hieß es. Die Fahrweise der Komponentenwerke solle an die Anforderungen der jeweils zu beliefernden Fahrzeugwerke angepasst werden.

Unabhängig vom Abgasmesszyklus werde es im Werk Emden im dritten und auch im vierten Quartal ebenfalls Schließtage geben, teilte VW weiter mit. Grund dort sei eine schwierige Marktsituation im Mittelklasse-Segment, von der Volkswagen als Marktführer besonders betroffen sei. Volkswagen hatte bereits Anfang Juni angekündigt, dass die Produktionsbänder wegen der neuen Testprozedur (WLTP) zeitweise stillstehen dürften.

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