Quartalszahlen Osram gibt sich optimistisch für 2015

Das Geschäft mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren schrumpft immer schneller. Dennoch blickt der Lichtspezialist Osram nach einem gut verlaufenen Quartal optimistisch auf das laufende Jahr.

Eine Nachtaufnahme mit Zoomeffekt zeigt die Zentrale der Firma Osram in München Quelle: dpa

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das bei Osram im Oktober begonnen hatte, habe der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 151 Millionen Euro zugelegt, teilte das Münchner Unternehmen am Donnerstagabend mit. Dabei profitierte die frühere Siemens-Tochter vor allem von der Euro-Schwäche, die Exportprodukte außerhalb der Eurozone für die Kunden günstiger macht.

Osram leidet seit Jahren darunter, dass das traditionelle Geschäft mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren immer schneller schrumpft. Der Technologiewandel zu Leuchtdioden (LED) und der Preisverfall setzen das Unternehmen zunehmend unter Druck.

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Die Münchner beschäftigen heute noch rund 33.000 Mitarbeiter, haben aber bereits einen weiteren drastischen Stellenabbau angekündigt: Bis September 2017 sollen an den deutschen Standorten 1700 Arbeitsplätze gestrichen werden, im Ausland weitere 6100.

Der neue Osram-Vorstandschef Olaf Berlien will das Unternehmen mit einer neuen Strategie in die Zukunft führen. Einzelheiten dazu will er spätestens im Juni vorstellen.

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