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Rechtsstreit Bayer erzielt Einigung bei wichtigem Teil des Glyphosat-Vergleichs

Der Konzern hat am Mittwochabend eine Übereinkunft mit den Klägeranwälten bekanntgegeben. Dabei geht es um die Beilegung möglicher künftiger Klagen.

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Bayer hatte sich im vergangenen Juni in dem Rechtsstreit mit einem Großteil der Kläger geeinigt. Quelle: dpa

Bayer hat nach Schwierigkeiten bei einem wichtigen Teil seines milliardenschweren Glyphosat-Vergleichspakets in den USA eine Einigung erzielt. Der Konzern gab an diesem Mittwochabend eine formelle Übereinkunft mit den Klägeranwälten bekannt, bei der es um die Handhabung und Beilegung möglicher künftiger Klagen wegen des Unkrautvernichters geht.

Teil der Einigung ist eine Zusage von bis zu zwei Milliarden Dollar von Bayer, für die das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr Rückstellungen gebildet hat.

Der Vorschlag zum Umgang mit möglichen künftigen Klagen stand auf der Kippe, nachdem der zuständige US-Bezirksrichter Vince Chhabria daran Zweifel geäußert hatte. Bayer zog darauf im vergangenen Juli seinen Antrag auf vorläufige Genehmigung dieser Vereinbarung zurück.

Im November musste der Konzern bereits einräumen, dass dieser Teil des Vergleichspakets etwa zwei Milliarden Dollar kosten wird und damit mehr als die ursprünglich erwarteten 1,25 Milliarden.

Bayer hatte sich im vergangenen Juni in dem Rechtsstreit mit einem Großteil der Kläger geeinigt und war damals davon ausgegangen, dass für den Vergleich und mögliche künftige Fälle bis zu 10,9 Milliarden Dollar fällig werden.

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