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Reifenhersteller Conti-Rivale Pirelli profitiert von steigender Nachfrage

Der Umsatz in Lateinamerika ist zurückgegangen – positive Entwicklungen kann der Hersteller aber in Asien, Europa und Russland vermelden.

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Eine chinesische Investorengruppe hatte den italienischen Reifenhersteller im Oktober 2017 an die Börse gebracht. Quelle: Reuters

Mailand Der Reifenhersteller Pirelli hat in der ersten Jahreshälfte deutlich zugelegt. Stark im Aufwind war das Geschäft im hochwertigen Segment. In den ersten sechs Monaten des Jahres stieg der Gesamtumsatz im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, wie der Continental-Konkurrent am Dienstag in Mailand mitteilte. Eine gute Entwicklung im Asien-Pazifik-Raum, in Russland sowie in Europa hat deutliche Umsatzrückgänge etwa in Lateinamerika ausgeglichen.

Die Italiener bestätigten ihre Ziele für das Gesamtjahr und gehen bis zum Jahresende von einem Umsatz von 5,4 Milliarden Euro aus. Das um Sonderposten und Umbaukosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im ersten Halbjahr um 8 Prozent auf 450 Millionen Euro.

Pirelli wurde im Oktober 2017 von einer Investorengruppe um den chinesischen Konzern ChemChina an die Börse gebracht. Das Chemie-Unternehmen hatte Pirelli 2015 für 7,4 Milliarden Euro übernommen. Dabei wurde das Geschäft mit Lkw-Reifen abgespalten und mit dem Reifengeschäft von ChemChina zusammengelegt. Pirelli ist mittlerweile ganz auf Reifen für Pkw und Motorsport-Rennwagen spezialisiert.

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