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Reifenhersteller Michelin warnt vor ungünstigen Wechselkurseffekten

Der Reifenhersteller Michelin rechnet für dieses Jahr verstärkt mit negativen Währungseffekten. Bis zu 120 Millionen Euro Gewinn dürften aufgezehrt werden. An seiner Ergebnisprognose hält der Konzern weiter fest.

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Im abgelaufenen Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um drei Prozent auf 5,34 Milliarden Euro. Quelle: Reuters

Paris Der französische Reifenhersteller Michelin rechnet für dieses Jahr verstärkt mit negativen Währungseffekten. Dadurch dürften 110 bis 120 Millionen Euro an Gewinn aufgezehrt werden, sagte der Continental-Rivale am Donnerstag voraus. Zuletzt hatte das Management die Belastung noch auf 85 bis 115 Millionen Euro beziffert. An seiner Ergebnisprognose hält es weiter fest. Demnach soll der Betriebsgewinn aus dem fortlaufenden Geschäft vor Währungseffekten 2017 zulegen. Michelin reagiert derzeit mit einem Sparkurs auf zunehmende Konkurrenz durch Günstiganbieter.

Im abgelaufenen Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um drei Prozent auf 5,34 Milliarden Euro. Dazu trugen Preisanhebungen und eine stärkere Nachfrage nach Premiumreifen bei. Analysten hatten allerdings im Schnitt etwas höhere Erlöse von 5,35 Milliarden Euro erwartet.

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