Rezeptfreie Medikamente Nestlé hat bei Kauf von Merck-Sparte die Nase vorne

Im September hatte der Pharmakonzern Merck angekündigt, den Verkauf der Sparte für rezeptfreie Gesundheitsprodukte zu prüfen. Einem Medienbericht zufolge bietet der Lebensmittelriese Nestlé aktuell am höchsten.

Der deutsche Pharmakonzern hatte im September angekündigt, einen vollständigen oder teilweisen Verkauf der sogenannten OTC-Sparte wie auch strategische Partnerschaften zu prüfen. Quelle: Reuters

ZürichNestlé soll einem Medienbericht zufolge der Favorit für die Übernahme des Geschäfts mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten des deutschen Merck-Konzerns sein. Der Schweizer Lebensmittelriese habe das höchste Angebot abgegeben, wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg” am Mittwoch unter Bezug auf mit der Sache vertraute Insider schrieb. Merck werde wahrscheinlich im ersten Quartal über den Verkauf der Sparte entscheiden, der dem Darmstädter Unternehmen bis zu fünf Milliarden Dollar einbringen könnte.

Dem Bloomberg-Bericht zufolge hätten sich der US-Pharmakonzern Perrigo und die Eigner von Stada aus dem Veräußerungsprozess zurückgezogen. Noch im Bieterrennen seien Reckitt Benckiser und Mylan.

Nestlé und Merck lehnten Stellungnahmen zu dem Bericht ab. Merck hatte im September angekündigt, einen vollständigen oder teilweisen Verkauf der sogenannten OTC-Sparte wie auch strategische Partnerschaften zu prüfen.

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