Roboter-Hersteller Behörden geben grünes Licht für Kuka-Übernahme

Der Roboterhersteller Kuka darf nun vom chinesischen Konzern Midea übernommen werden – zwei US-Behörden haben dem Kauf zugestimmt. Im Vorfeld hatte es Debatten um den Ausverkauf deutscher Technologie nach China gegeben.

Kritiker der Übernahme befürchten den Ausverkauf deutscher Technologie nach China. Quelle: dpa

MünchenDer chinesische Hausgeräte-Hersteller Midea hat nach eigenen Angaben alle staatlichen Genehmigungen für die Übernahme des deutschen Roboterherstellers Kuka erhalten. Damit könne Midea den Kauf der von anderen Kuka-Eignern angedienten Aktien in der ersten Januarhälfte abwickeln, teilten beide Unternehmen am Freitag mit.

Nach Angaben von Kuka fielen mit der Freigabe durch zwei US-Behörden am Vortag die beiden letzten Hürden für die Transaktion. Nach der Abwicklung wird Midea eigenen Angaben zufolge 94,55 Prozent der Kuka-Anteile halten. Die im Mai angekündigte 4,5 Milliarden Euro schwere Übernahme des Augsburger Konzerns hatte in Deutschland Sorgen über einen Ausverkauf deutscher Technologie nach China geschürt.

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