Rüstungskonzern Steigende Verteidigungsausgaben verleihen Rheinmetall Schub

Rheinmetall erwartet Wachstumskurs von 15 bis 20 Prozent. Quelle: imago images

Der Chef des Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent für 2022. Durch die gestiegenen Aufträge geht Papperger davon aus, die Ziele zu erreichen.

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Vor dem Hintergrund steigender Verteidigungsausgaben in Deutschland und anderen Ländern sieht Rheinmetall-Chef Armin Papperger den Rüstungskonzern auf Wachstumskurs. Der Umsatz soll 2022 organisch um 15 bis 20 Prozent steigen, wie der Konzernchef am Donnerstag ankündigte. Die operative Umsatzrendite soll auf über elf (Vorjahr: 10,5) Prozent klettern. Der Rekord-Auftragsbestand von insgesamt 24,53 Milliarden Euro stimmte Papperger zuversichtlich, seine Wachstumsziele zu erreichen.

Wegen Russlands Einmarsch in der Ukraine haben mehrere EU-Länder angekündigt, ihre Wehr-Etats aufzustocken. Die Bundesregierung will ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Ausstattung der der Bundeswehr schaffen. Rheinmetall produziert unter anderem Panzer, gepanzerte Transportfahrzeuge, Waffen und Flugabwehrsysteme.



2021 erzielte der Konzern ein Umsatzplus von 4,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro und einen Anstieg des operativen Gewinns (Ebit) auf 594 (446) Millionen Euro. Netto schnellte der Gewinn auf 332 Millionen Euro von einer Million im Jahr zuvor. Die Dividende soll um fast zwei Drittel auf 3,30 Euro je Aktie steigen.

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