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Rüstungskonzerne Boeing und Diehl wollen Eurofighter-Bewaffnung modernisieren

Die beiden Rüstungskonzerne wollen zusammen leichte Präzisionsbomben für den Kampfjet anpassen. Der Auftrag dürfte 2019 vergeben werden.

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Bisher ist nur der ältere deutsche Kampfjet Tornado mit der Bombe ausgerüstet. Das soll sich bald ändern. Quelle: Reuters

Berlin Die Rüstungskonzerne Boeing und Diehl wollen bei der Modernisierung der Eurofighter-Bewaffnung zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen unterzeichneten dazu am Donnerstag auf der Luftfahrtausstellung ILA in Berlin ein Kooperationsabkommen.

Konkret geht es nach Angaben der deutschen Rüstungsschmiede Diehl um mehrere tausend leichte Präzisionsbomben des Typs GBU-54, die mit einem Nachrüstsatz von Boeing modernisiert und damit lenkbar gemacht werden sollen. Sollten die beiden Firmen den Auftrag erhalten, würde Diehl die Anpassung an den Eurofighter, den Einbau und die Wartung übernehmen.

Bisher ist bereits der ältere deutsche Kampfjet Tornado mit der Bombe ausgerüstet. „Wir rechnen mit der Auftragsvergabe Mitte 2019“, sagte der Chef von Diehl Defence, Claus Günther, der Nachrichtenagentur Reuters.

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