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Salz- und Düngemittelhersteller K+S strebt 2019 deutliches Ergebnisplus an

Aufgrund des trockenen Wetters musste das Unternehmen seine Produktion 2018 wochenlang unterbrechen. Für das laufende Jahr ist K+S deutlich optimistischer.

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Der Salz- und Düngemittelhersteller blickt auf ein schwieriges Jahr 2018 zurück. Quelle: dpa

Frankfurt Der heiße Sommer im vergangenen Jahr hat den Salz- und Düngemittelhersteller K+S gebremst. „Trotz dieses Gegenwinds haben wir immerhin noch eine Steigerung unseres operativen Ergebnisses erreicht“, sagte Vorstandschef Burkhard Lohr am Donnerstag. Wegen des trockenen Wetters hatte das Unternehmen seine Produktion über Wochen unterbrechen müssen. Denn angesichts des niedrigen Wasserstandes der Werra stand K+S dieser Entsorgungsweg für salzhaltige Abwässer, die bei der Kaliproduktion anfallen, nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Der Konzern hatte deshalb seine Jahresziele gestutzt. Der Betriebsgewinn (Ebitda) stieg 2018 um fünf Prozent auf 606 Millionen Euro und lag damit im Rahmen der gesenkten Prognose.

Für 2019 zeigte sich K+S zuversichtlich. Der Betriebsgewinn soll auf 700 bis 850 Millionen Euro steigen. Lohr sieht gute Chancen, dass es in diesem Jahr nicht mehr zu Produktionsunterbrechungen kommen werde und geht von einer steigenden Kaliproduktion aus. Positiv wirkten sich zudem das günstige Marktumfeld für Düngemittel, das weitere Hochfahren des kanadischen Standorts Bethune sowie Einsparungen aus. Eine Umsatzprognose gab K+S nicht ab.

Im vergangenen Jahr setzte das Kasseler Unternehmen 4,0 Milliarden Euro um, ein Plus von elf Prozent. Dazu trugen höhere Preise und ein gestiegener Absatz, vor allem aus dem neuen Werk des Unternehmens in Kanada, bei. Dieses Werk führte im vergangenen Jahr allerdings auch zu Abschreibungen, was neben höheren Zinsaufwendungen einen Rückgang des Nettogewinns von gut 41 Prozent auf 85 Millionen Euro zu Folge hatte. Die Aktionäre müssen sich deshalb mit einer zehn Cent niedrigeren Dividende von 25 Cent je Aktie begnügen.

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