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Schicksalsjahr 2012 Die Brennpunkte der Weltwirtschaft

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Silicon Valley - Facebook

Facebook Börsengang Quelle: dapd

Facebook boomt, intern wie extern. Weltweit verzeichnet das soziale Netzwerk aktuell rund 800 Millionen Mitglieder – Tendenz weiter steigend. Inzwischen arbeiten rund 2500 Mitarbeiter bei dem vor sieben Jahren von Vorstandschef Mark Zuckerberg gegründeten Unternehmen – ebenfalls steigend. Die alte Konzernzentrale im Stanford Research Park in der gleichnamigen Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien platzt aus allen Nähten, obwohl der Standort erst Mitte 2009 bezogen wurde. Doch auch in Zukunft gehört zur Weltmacht in Blau die Hausnummer 1601: Denn Zuckermanns Mannschaft zieht derzeit erneut innerhalb der IT-Hochburg Silicon Valley um – von der South California Avenue 1601 in Palo Alto in die Willow Road 1601 im rund zehn Kilometer entfernten Menlo Park. Der Umzug auf den traditionsreichen Firmencampus, auf dem der Computerhersteller Sun Microsystems bis zum Kauf durch den Softwareriesen Oracle residierte, soll in wenigen Tagen abgeschlossen sein.

Zielgenaue Onlinewerbung lockt Unternehmen

Etwas länger müssen sich die Facebook-Mitarbeiter – und der Rest der Wirtschaftswelt – für den nächsten Paukenschlag in der Unternehmensgeschichte gedulden: Der seit Längerem kolportierte Börsengang soll 2012 erfolgen; manche Beobachter erwarten schon im Frühjahr. Facebook-Chef Zuckerberg schweigt sich über Details völlig aus. Dennoch sickern immer wieder Informationen durch. Demnach will Zuckerberg zehn Prozent seines Unternehmens an die Börse bringen und dabei zehn Milliarden Dollar einnehmen; somit käme Facebook auf einen Börsenwert von stolzen 100 Milliarden Dollar. Die gigantischen Erwartungen speisen sich durch das enorme Geschäftspotenzial, das in den 800 Millionen Nutzern schlummert: Unternehmen können diese mittels Online-Anzeigen zielgenau bewerben. Vergangene Woche sickerten Zahlen durch, wonach Facebook in den ersten neun Monaten 2011 angeblich 2,5 Milliarden Dollar umsetzte und 714 Millionen Dollar verdiente. Zudem soll das Unternehmen bereits auf Barreserven in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar sitzen.

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