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Schiffbauer Werftgigant Hyundai unterzeichnet Abkommen zur Übernahme von Daewoo

Der Schiffbauer Hyundai plant die Übernahme seines heimischen Mitbewerbers Daewoo. Mit der Übernahme hätte Hyundai einen Marktanteil von 21 Prozent.

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Der Werftgigant will seinen einheimischen Konkurrenten übernehmen. Quelle: Reuters

Seoul Der Zusammenschluss zwischen dem weltgrößten Schiffbauer Hyundai Heavy Industries (HHI) und seinem einheimischen Wettbewerber Daewoo zu einem neuen Marktgiganten rückt näher. Nach einer vorläufigen Einigung Ende Januar unterzeichnete HHI mit der staatlichen Korea Development Bank (KDB) am Freitag ein formales Abkommen über die Übernahme eines größeren Anteils an Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering. KDB bringt demnach ihren Anteil von 55,7 Prozent an Daewoo in eine neu zu bildende Schiffbau-Holding mit Hyundai ein.

Der Deal sieht vor, dass unter der Holding mit dem vorläufigen Namen Korea Shipbuilding & Offshore Engineering drei Hyundai-Unternehmen und Daewoo geführt werden. Nach der Übernahme werde die derzeitige Managementstruktur bei Daewoo vorerst beibehalten, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Daewoo ist die Nummer Zwei der Branche. Das Unternehmen wurde in den vergangenen Jahren mehrmals durch Finanzspritzen vor der Insolvenz gerettet.

Sollte die Transaktion wie geplant über die Bühne gehen, würden der gemeinsame Auftragsbestand einem weltweiten Marktanteil von mehr als 21 Prozent entsprechen. Die Übernahmen muss noch von der südkoreanischen Regierung und - wegen der Auswirkung auf den globalen Markt - auch von Wettbewerbsbehörden der EU und anderer Länder bewilligt werden. Ein HHI-Sprecher nannte China, Japan und die USA. Hyundai hoffe, dass bis Ende dieses Jahres der Zusammenschluss abgeschlossen werde.

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