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Schifffahrt Gericht will Auflösung der Reederei Hanjin verkünden

Gut fünf Monate nach der Pleite des südkoreanischen Schifffahrt-Unternehmens Hanjin steht die einst weltweit siebtgrößte Container-Reederei Medienberichten zufolge vor dem Aus.

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Die südkoreanische Reederei hatte vergangene Woche Insolvenz angemeldet. Quelle: Reuters

Seoul Südkoreanische Medien zitierten am Donnerstag aus einer Erklärung des Bezirksgerichts in der Hauptstadt Seoul, wonach es am 17. Februar offiziell die Auflösung von Hanjin Shipping verkünden wolle. Das Gericht ist demnach zu dem Schluss gekommen, dass der Liquidationswert höher sei als der Wert bei einem Weiterbetrieb des Unternehmens.

Hanjin hatte in den vergangenen Monaten wichtige Vermögensteile einschließlich wichtiger Frachtrouten verkauft. Am Donnerstag veräußerte die Firma den Berichten zufolge auch noch ihren Anteil von 54 Prozent am amerikanischen Hafenbetreiber Total Terminals International (TTI).

Im September hatte ein Gericht dem Ende August gestellten Antrag Hanjins auf Insolvenzverwaltung zugestimmt. Allerdings wurde Hanjin in Schifffahrtskreisen schon bald danach keine Chance mehr eingeräumt, sich sanieren zu können. Die Pleite hatte anfangs weltweit bei Schiffseignern, Häfen und Händlern große Unsicherheit ausgelöst. Zahlreiche von Hanjin betriebene Schiffe mussten auf offener See warten, weil ihnen die Zufahrt zu Häfen verweigert wurde.

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