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Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub schraubt Gewinnerwartung wegen Autoflaute zurück

Dieselaffäre in Deutschland, Nachfragerückgang in China – die Entwicklungen in der Branche wirken sich aufs Wachstum des Schmierstoffherstellers aus.

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Der Schmierstoffhersteller senkt seine Umsatzerwartungen auf drei bis fünf Prozent. Quelle: dpa

Frankfurt Eine schwächere Nachfrage seiner Kunden aus der Autoindustrie dämpft die Gewinnerwartung des Schmierstoffproduzenten Fuchs Petrolub. Das operative Ergebnis (Ebit) werde ohne Berücksichtigung eines Sonderertrages auf dem Vorjahresniveau von 373 Millionen Euro liegen, teilte der MDax-Konzern am Montag mit.

Bisher hatten die Mannheimer ein Plus von zwei bis vier Prozent erwartet. Diese Spanne will Fuchs jetzt dank eines Veräußerungsgewinns noch erreichen.

Der Umsatz soll im Gesamtjahr um drei bis fünf Prozent wachsen statt wie bisher vorausgesagt um drei bis sechs Prozent. „Die aktuellen Probleme der Automobilproduzenten in Deutschland und die rückläufige Automobilnachfrage in China lassen für den Rest des Jahres 2018 geringere Wachstumsraten erwarten“, erklärte das Unternehmen.

Im Zeitraum von neun Monaten stieg der Umsatz um fünf Prozent auf 1,95 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 297 Millionen Euro zu.

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