Schwarze Zahlen ThyssenKrupp kommt aus der Krise

"Der Kurs stimmt", sagt ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger. Der Industriekonzern arbeitet sich weiter aus der tiefsten Krise der jüngeren Firmengeschichte.

Schaufelräder, Zementwerke und U-Boote
Künftig soll das reine Stahlgeschäft wie etwa die Produktion von veredelten Blechen für die Automobilindustrie nur noch 30 Prozent des Konzern-Geschäfts ausmachen. Dennoch bleiben Blechrollen wie diese ein Kernprodukt. Quelle: PR
Rolltreppen und Fahrsteige – etwa in Flughafen-Terminals – gehören ebenfalls zum ThyssenKrupp-Produktspektrum. Dieses Foto ist in einem Essener Einkaufszentrum aufgenommen worden. Quelle: PR
Allen Negativ-Schlagzeilen zum Konzern trotzt das Aufzuggeschäft von ThyssenKrupp. Vor allem starke Absatzzuwächse in Asien erfreuen das Unternehmen. Das Bild zeigt ein System mit zwei Kabinen in einem Aufzugschacht beim Einbau in der Essener Konzernzentrale Anfang 2010. Quelle: PR
Für die Automobilindustrie bietet ThyssenKrupp auch den Aufbau von Anlagen, die etwa automatisch Fahrwerke oder andere Komponenten einbauen. Quelle: PR
ThyssenKrupp setzt vermehrt auf Planung und Bau ganzer Chemie- und Industrieanlagen. Im Bild ein Zementklinkerwerk im Senegal. Quelle: PR
Dieses Schaufelradladgeärt steht im Hafen von Rotterdam und wird zur Verladung von Eisenerz eingesetzt. Geliefert wurde es von der ThyssenKrupp-Sparte „Plant Technology“. Quelle: PR
Großwälzlager von ThyssenKrupp kommen etwa in Kränen zum Einsatz, die schwere Lasten bewegen. Quelle: PR

Der Mischkonzern ThyssenKrupp hat nach Zuwächsen im abgelaufenen Quartal seine Jahresprognose bekräftigt. Dank Kostensenkungen im Stahlgeschäft und Anstiegen in der Aufzugssparte ist der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 (per Ende September) um 29 Prozent auf 317 Millionen Euro gestiegen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

ThyssenKrupp in Zahlen

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 320 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich fuhr ThyssenKrupp nach Anteilen Dritter einen Gewinn von 50 Millionen Euro ein, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Fehlbetrag von 65 Millionen in den Büchern gestanden hatte.

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Vorstandschef Heinrich Hiesinger bestätigte die Prognose, wonach der operative Gewinn auf mindestens 1,5 Milliarden Euro von 1,3 Milliarden klettern und der Überschuss deutlich steigen soll. ThyssenKrupp hatte 2013/14 nach jahrelanger Krise erstmals wieder schwarze Zahlen geschrieben.

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