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Sharing- und Mitfahrdienste BMW und Daimler machen Zugeständnisse bei Carsharing-Fusion

Mit der Fusion wollen die Autobauer Uber Konkurrenz machen. Die EU-Kommission sah das bislang kritisch. Mit Zugeständnissen wollen sie nun punkten.

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BMW und Daimler machen Zugeständnisse bei Carsharing-Fusion Quelle: dts Nachrichtenagentur

Brüssel Daimler und BMW wollen Bedenken der Europäischen Kommission über die Fusion ihrer Carsharing-Töchter mit Zugeständnissen aus dem Weg räumen. Diese wurden am Montag bei den Wettbewerbshütern vorgelegt, teilte die EU-Kommission am Dienstag auf ihrer Internetseite mit. Details wurden nicht bekanntgegeben. Die Behörde will bis zum 7. November entscheiden, ob die Zugeständnisse ausreichen, ob weitere nötig sind oder ob sie eine vertiefte Prüfung des Zusammenschlusses einleitet.

BMW und Daimler hatten sich im Frühjahr nach langen Verhandlungen auf eine Fusion ihrer Carsharing-Töchter DriveNow und Car2Go geeinigt. Durch die Zusammenlegung ihrer Carsharing-Geschäfte wollen BMW und Daimler Konkurrenten wie dem Fahrdienst-Anbieter Uber Paroli bieten.

Im Carsharing haben die beiden Unternehmen zusammen 20.000 Fahrzeuge und zählen mehr als vier Millionen Kunden in 31 Städten weltweit. Auch die anderen Mobilitätsdienste der beiden Konzerne wie die Daimler-Taxi-App mytaxi werden in das Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Seiten jeweils die Hälfte halten sollen, eingebracht.

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