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Siemens Healthineers Joe Kaeser sieht großes Potenzial für Medizintechnik

Joe Kaeser will Siemens zu einem „Flottenverbund“ umbauen. Einem Börsengang von Digitalgeschäft oder Energietechnik erteilt der Konzernchef aber eine klare Absage. Große Pläne hat er dagegen für die Medizintechnik.

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Der Siemens-Chef will den Konzern künftig als „Flottenverbund“ eigenständiger Unternehmen zu führen. Quelle: dpa

München Siemens-Chef Joe Kaeser hält am Digitalgeschäft und der Energietechnik fest. „Spekulationen, dass wir erst die Digitale Fabrik und dann das Energy Management an die Börse bringen oder gar die Gebäudetechnik verkaufen, sind Unsinn“, sagte er dem „Manager Magazin“ in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Die Sparten des Industriegeschäfts, die große Synergien hätten, blieben zusammen. „Wir zerschlagen nichts, wir bauen neue Unternehmen“, betonte Kaeser.

Die vor einem Börsengang stehende Medizintechnik-Sparte Healthineers habe dagegen mit dem industriellen Kern nichts zu tun. Sie könne aber langfristig größer werden als das heutige Kerngeschäft. „Wir wollen massiv investieren, um eine Siemens-Gesundheitstechnik zu schaffen, die das Potenzial hat, in 20 bis 30 Jahren größer zu sein als das industrielle Siemens“, sagte der Vorstandschef. Er hatte mehrfach betont, den Konzern künftig als „Flottenverbund“ eigenständiger Unternehmen zu führen.

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