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Siemens-Konkurrent Weniger Aufträge, weniger Umsatz – ABB mit schwachem Quartal

Siemens-Konkurrent ABB leidet unter der Coronakrise. Der Umsatz ist im zweiten Quartal deutlich eingebrochen. Die Prognose für das Jahr ist ungewiss.

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Der Industriekonzern aus der Schweiz hat ein schwieriges erstes Halbjahr hinter sich. Quelle: Reuters

Der schweizerische Industriekonzern ABB bekommt weiter kräftigen Gegenwind von der Coronakrise. Auftragseingang und Umsätze brachen im zweiten Quartal noch deutlicher ein als zu Jahresbeginn, wie das in einigen Bereichen mit Siemens konkurrierende Unternehmen am Mittwoch in Zürich mitteilte. Allerdings hatten Experten mit einem noch stärkeren Rückgang bei wichtigen Kennziffern gerechnet.

Der Auftragseingang ging von April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis - also ohne die Effekte von Zu- und Verkäufen sowie Währungsumrechnungen - um 14 Prozent auf 6,1 Milliarden US-Dollar zurück. Der Umsatz fiel um 10 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebita) ging im zweiten Quartal auf 651 Millionen US-Dollar zurück, was auf vergleichbarer Basis einem Minus von einem Fünftel entspricht.

Der Nettogewinn verfünffachte sich hingegen auf 319 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte ABB allerdings wegen des Verkaufs des Solarwechselrichtergeschäfts eine Sonderbelastung von 455 Millionen Dollar verbucht. Auf das restliche Jahr schaut ABB angesichts der Virus-Pandemie weiterhin mit großer Ungewissheit. „Es ist nach wie vor nicht abzusehen, wann die Auswirkungen von Covid-19 nachlassen werden“, hieß es. Immerhin spüre der Konzern in China eine erste Erholung der wirtschaftlichen Tätigkeit.

Mehr: Früherer ABB-Chef heuert beim US-Investor Blackstone an

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